Ueschersdorf

Ueschersdorf liegt nordwestlich von Burgpreppach.

Südlich von Leuzendorf verläuft in Nordost-Südwest-Richtung die B 303.

Die durch den Ort verlaufende HAS 40 führt westwärts nach Erlsdorf und ostwärts nach Birkach. Nach Süden zu ist der Ort mit Fitzendorf verbunden.

Die älteste bekannte urkundliche Erwähnung von Ueschersdorf erfolgte im Jahr 1231 als „Eusirdorf“. Der Ortsname entwickelte sich aus dem mittelhochdeutschen „nuescher“ (= Spange, Trog) und bedeutet somit „Dorf eines Spangen- oder Trogmachen“.

In der Folgezeit war der Ort mehrfach im Besitz von Lehnsherren aus der Familie der Ritter von Lichtenstein. Im Jahr 1394 wechselte der Besitz vom Herzog Swatibor I. an das Fürstbistum Würzburg und dann an den Landgrafen von Thüringen.

Die evangelische Gemeinde des Ortes gehört zur Pfarrei Ditterswind. Im Jahr 1601 entstand der Turm der örtlichen Kirche, deren Bau im jahr 1603 vollendet war. Das Langhaus wurde 1866 erneuert.

Im Jahr 1632 wurde Ueschersdorf während des Dreißigjährigen Krieges von einem aus Ebern kommenden, 600 Mann starken Heer in Brand gesteckt; das Vieh wurde nach Haßfurt getrieben.

Im Rahmen der Säkularisation kam Ueschersdorf im Jahr 1803 in den Besitz des toskanischen Großfürsten Ferdinand III. und ging 1814 an das Königreich Bayern.

Am 1. Mai 1978 wurde Ueschersdorf im Rahmen der Gemeindegebietsreform Ortsteil von Burgpreppach.

Leuzendorf in Unterfranken

Leuzendorf liegt östlich von Burgpreppach.

Nördlich von Leuzendorf verläuft in Nordost-Südwest-Richtung die B 303.

Die durch den Ort verlaufende HAS 46 führt westwärts nach Burgpreppach und ostwärts nach Kraisdorf (Ortsteil von Pfarrweisach). Nach Süden zu führt die HAS 50 von Leuzendorf aus nach Bischwind am Raueneck.

Die erste bekannte urkundliche Erwähnung von Leuzendorf datiert auf das Jahr 1233. Aus dem Jahr 1385 stammt die erste bekannte urkundliche Erwähnung des Schlosses Leuzendorf.

Im Lauf der Zeit wurde der Ort mehrfach vom Hochstift Würzburg an Mitglieder der Familie Fuchs zu Burgpreppach belehnt. Als Sigmund Fuchs zu Burgpreppach im Jahr 1545 ohne männliche Nachfolger starb, wurde Leuzendorf unter seiner Witwe und den acht Töchtern aufgeteilt. Als eine der Töchter alle Anteile bis zum Jahr 1592 auf sich vereinen konnte, ging der Ort an die Herren von Erthal.

Unter den Herren von Erthal war Leuzendorf evangelisch, bis der Ort unter Fürstbischof Johann Gottfried von Guttenberg die Kinder des 1688 im Großen Türkenkrieg gefallenen Daniel Christian von Erthal zu Leuzendorf zum katholischen Glauben erzog.

Von 1730 an wurde von einem der Söhne, Dietrich Carl von Erthal, das Gemeindeleben in Leuzendorf neu organisiert. Unter seiner Ägide wurde 1732 mit dem Bau der im Stil des Frührokoko gehaltenen St.-Michael-Kirche begonnen, die am 14. April 1735 vom Würzburger Weihbischof Johann Bernhard Mayer eingeweiht wurde.

Nachdem die Familie der Erthal im Jahr 1780, ging Leuzendorf im Jahr 1805 an die Herren von Schrottenberg.

Am 1. Juli 1972 wurde Leuzendorf im Rahmen der Gemeindegebietsreform zu einem Ortsteil von Burgpreppach.

Ibind

Ibind liegt südwestlich von Burgpreppach.

Nördlich von Ibind verläuft in Nordost-Südwest-Richtung die B 303.

Westwärts ist der Ort mit der B 303, nordostwärts mit der B 303 und Burgpreppach sowie südwärts mit Hohnhausen verbunden.

Etymologisch betrachtet geht die Ortsbezeichnung Ibind auf ‚Wenden‘ zurück, also eine Ansiedlung mit slawischstämmiger Bevölkerung. Die Silbe ‚Wend‘ änderte sich im Laufe der Zeit durch die zweite Lautverschiebung zu ‚bind‘.

Die erste bekannte urkundliche Erwähnung von Ibind stammt aus einer Schenkung von Besitztümern durch die Edlen von Rauheneck am 12. Juni 1231 an den Würzburger Bischof Hermann I. von Lobdeburg.

Am 1. Januar 1972 wurde Birkach im Rahmen der Gemeindegebietsreform Ortsteil von Burgpreppach.