Uchenhofen

Uchenhofen ist Stadtteil der Kreisstadt Haßfurt im Landkreis Haßberge, Bayern.

Das Pfarrdorf liegt zwischen Nassach- und Maintal im Naturpark Haßberge.

Prappach

Das Pfarrdorf liegt am Rande der Haßberge, die dem Landkreis den Namen gaben. Es liegt auf einer Höhe von etwa 230 m ü. NN und hat 695 Einwohner (Stand: 1. Juli 2006).

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1109.

Am 1. Mai 1978 wurde der bis dahin selbständige Ort in die Kreisstadt Haßfurt eingegliedert.

Kloster Kreuztal Marburghausen

Das Kloster Kreuztal Marburghausen ist ein ehemaliges Kloster der Zisterzienserinnen im Stadtteil Mariaburghausen der Stadt Haßfurt in Bayern in der Diözese Würzburg.

Das der Heiligen Jungfrau Maria geweihte Kloster wurde durch Äbtissin Jutta von Heiligental im 13. Jahrhundert gegründet. Diese hatte 1237 ein Tochterkloster des Zisterzienserinnen von Kloster Heiligenthal in Kreuzthal gegründet. Wegen der sehr abgelegenen Lage erfolgte allerdings 1243 eine Verlegung in das neu gegründete Kloster Mariaburghausen (damals noch „Marcburghusa“ genannt). Es handelte sich um einen Adelsnonnenstift, das heißt, es wurden nur adelige Frauen und Mädchen aufgenommen. Dies führte zu einer kräftigen Unterstützung des Klosters durch die Adelsgeschlechter. Weitere Einnahmen flossen durch die damals üblichen Ablässe. Aufgrund der starken wirtschaftlichen Position konnten Reliquien erworben werden, die Gläubige anzogen. Das Kloster hatte bald den Rang eines Wallfahrtsortes.

Gegen Ende des Mittelalters hatte sich die klösterliche Disziplin so gelockert, dass für die Jahre 1492 und 1498 von scharfen bischöflichen Visitationen die Rede ist. Im Bauernkrieg ab 1524 kam es zu großen Verlusten für das Kloster. Die Reliquien und sonstigen kostbaren Güter sollten nach Würzburg in die Festung Marienberg in Sicherheit gebracht werden. Dort kamen diese allerdings nie an. Aufgrund weiterer schwerer Belastungen für das Kloster ging die Anzahl der Nonnen stark zurück. Ab 1543 war Äbtissin Ursula von Rotenstein die einzige im Kloster verbliebene Nonne. Mit ihrem Tod im Jahr 1582 hob Julius Echter von Mespelbrunn, Fürstbischof von Würzburg, das Kloster auf. Die Einkünfte wurden der Universität Würzburg zugewiesen. Die Universität bezieht bis heute Einnahmen aus den Liegenschaften von Mariaburghausen.

Bis zur Gemeindegebietsreform befand sich das Kloster auf dem Gebiet der Gemeinde Hainert. Als diese am 1. Mai 1978 aufgelöst wurde, kam ihr Hauptteil zur Gemeinde Knetzgau. Das Kloster wurde der Kreisstadt Haßfurt zugesprochen.