Schweinshaupten

Schweinshaupten ist seit 1978 ein Teil der Gemeinde Bundorf im Landkreis Haßberge in (Bayern). Der Ort hat eine Fläche von rund 6,7 km² und 220 Einwohner, damit also eine Bevölkerungsdichte von 36 Einwohnern je km². Schweinshaupten liegt an einer Staatsstraße (St 2284).

Schweinshaupten liegt auf 312 m ü. NN im Naturpark Haßberge nördlich der Haßberge und südöstlich von Bundorf.

Nachbarorte von Schweinshaupten sind Stöckach, Neuses, Dippach, Birkenfeld, Sulzbach, Walchenfeld und Eichelsdorf.

Entstehung und Bedeutung des Ortsnamens sind unbekannt. Schweinshaupten ist durch eine Urkunde von 1170 für die Zeit kurz vor 1057 erstmals bezeugt, als Markgraf Otto von Schweinfurt (der spätere Herzog Otto III. von Schwaben) den Ort Richard von Maßbach vermachte. Freie Geschlechter hatten dort Besitz, Herrschaft, Kapelle (vor 1104) und Schloss. 1408 verkaufte Aplo von Schweinshaupten seine Anteile an Gut und Schloss an Eberhard Fuchs von Hassfurt, dessen Söhne Georg und Hans die Doppel-Linie der von Fuchs in Schweinshaupten für sieben Generationen begründeten. Sie ließen 1447 die heutige Kirche, später den Turm und die Schule bauen. Ausgestattet mit Ämtern in Würzburg, Bamberg und zu Rittern geschlagen (1452/56), verwalteten sie von Schweinshaupten aus bis 1651 den Besitz in zeitweise über 20 Orten der Region. Hohe Gerichtsbarkeit und Marktrecht bestanden seit 1451. Im 19. Jahrhundert wurde die ritterschaftliche Herrschaft aufgelöst, so dass der seit 1563 protestantische Ort ab 1848 politisch selbstständig war, bis er am 1. Mai 1978 in die Gemeinde Bundorf eingegliedert wurde.

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